Darum unterstützt der Radlogistikverband den Tag der Logistik

19.04.2022

Drei Fragen an Dr.-Ing. Tom Assmann, Vorsitzender des Radlogistikverbands Deutschland.

Warum unterstützt der Radlogistikverband Deutschland den Tag der Logistik?

Dr.-Ing. Tom Assmann: Aus unserer Sicht bietet der Aktionstag eine ideale Möglichkeit zu zeigen, was die Logistik leisten kann und wie zukunftsorientiert und nachhaltig sie ist. Moderne Cargobikes und Lastenanhänger können da eine wichtige Rolle spielen und bieten zugleich ein großartige Anschauungsobjekte für Interessierte an diesem besonderen Tag.

Inwiefern können Lastenräder die urbane Logistik verändern?

Dr.-Ing. Tom Assmann: Studien haben gezeigt, dass sich 30 Prozent des Paketaufkommens in Innenstädten mit Lastenrädern ausliefern ließen. Das macht sie zu einem echten Gamechanger in der urbanen Logistik. Dass dieses Potenzial immer stärker erkannt und gehoben wird, zeigen unser Branchenreport vom Januar 2022: Der Absatz vorwiegend gewerblich genutzter Lastenräder hat sich gegenüber dem Vorjahr um 33 Prozent gesteigert, der Umsatz ist sogar um 58 Prozent auf 120 Millionen Euro gewachsen. Unternehmen aus unserer Branche schreiben aktuell zahlreiche Jobs aus, weil sie stark wachsen. 

Welche Aktionen haben Sie für den Tag der Logistik geplant? 

Dr.-Ing. Tom Assmann: Unsere Verbandsmitglieder haben für den 21. April einige Veranstaltungen organisiert. Unter anderem startet bei dem Institut für Logistik der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg die Gastvortragsreihe Logistik. Die Reihe wird mit dem Tag der Logistik eingeläutet. Unter den insgesamt neun Vorträgen sind auch interessante Beiträge zur Radlogistik. Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt und dauert bis 23. Juni 2022.

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