Smart Logistics – Wie arbeiten Logistiker im Jahr 2030?

Studierende diskutieren am Tag der Logistik mit 4flow und AGCO über die Zukunft der Logistik
4flow und AGCO luden am 27. April 2017 Studierende zum Tag der Logistik an den 4flow-Hauptsitz in Berlin ein. Die Teilnehmer waren aufgerufen, sich mit den Veranstaltern über zukunftsfähige Logistik auszutauschen. So stellten sich die Nachwuchslogistiker Fragen wie: Was bedeutet Smart Logistics? Wie sieht die Logistik im Jahr 2030 aus? Zudem informierte 4flow über attraktive Karrierechancen in den drei Geschäftsbereichen Beratung, Logistikmanagement und Software. Nach einem gemeinsamen Frühstück präsentierten die Gastgeber die innovative Digitalisierungsinitiative „AGCO Smart Logistics“, die AGCO gemeinsam mit 4flow umgesetzt hat, und, die von der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) mit dem Deutschen Logistik-Preis 2016 ausgezeichnet wurde. Dabei erfuhren die Gäste, wie die Partner mit der unternehmensübergreifenden Vernetzung mit Lieferanten, Partnern und Dienstleistern die Supply Chain von AGCO leistungsstark und agil gestaltet haben. Auch berichteten die Experten von 4flow und AGCO, welche Rolle der Einsatz von smarten Big-Data-Technologien dabei gespielt hat. In der darauffolgenden Diskussion näherten sich die Teilnehmer der Zukunft der Logistik anhand von zwei Fragen: Wie wird autonomes Fahren die Logistik verändern? Wie wird künstliche Intelligenz das Supply Chain Management beeinflussen? Bei den Teilnehmern bestand Konsens darüber, dass die Branche beide Technologien verstärkt nutzen wird, da sie ein geringeres Fehlerpotenzial als der Mensch aufweisen. Insbesondere selbstlernende Systeme böten den Vorteil, sich und die von ihnen ausgeführten Prozesse eigenständig verbessern zu können. Als Beispiel führten die Studierenden an, dass autonome Fahrzeuge Wartungsbedarf künftig selbst melden und aufgrund des vorausschauenden Fahrstils weniger Treibstoff verbrauchen werden. Faktoren, die sich günstig auf die gesamten Transportkosten auswirken. Neben den Vorteilen der Digitalisierung skizzierten die Beteiligten auch mögliche Risiken, wie beispielsweise das fehlende Vertrauen des Menschen in Zukunftstechnologien. Die Schaffung von Akzeptanz, befanden die Teilnehmer, sei Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz smarter Technologien in der Logistik. Ein weiteres Ergebnis des Brainstormings war, dass die modernen Technologien Einfluss auf die Berufsbilder in der Logistik haben werden. So könne autonomes Fahren künftig dem Fahrermangel entgegenwirken. Aber es bestehe auch die Möglichkeit, dass Planungs- oder Programmieraufgaben künftig von Computern übernommen werden und aus den traditionell von Mitarbeitern ausgeführten Aufgaben, wie der Disposition, verschwänden. Welche Karrierechancen Bewerber bei 4flow erwarten, konnten die Studierenden im Anschluss in Erfahrung bringen. 4flower aus den drei Geschäftsbereichen 4flow management, 4flow consulting und 4flow software berichteten hierfür über ihrem Einstieg, Werdegang und Berufsalltag bei 4flow. So bietet 4flow Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen einer Masterarbeit oder eines Praktikums Erfahrungen zu sammeln und den Arbeitgeber kennenzulernen. Da 4flow kontinuierlich wächst, bestehen zudem ausgezeichnete Perspektiven für einen anschließenden Berufseinstieg in einen der drei Geschäftsbereiche. Sie interessieren sich für eine Karriere bei 4flow? Alle aktuellen Stellenangebote finden Sie in unserem Jobportal .

Zur Veranstaltung: Smart Logistics: Diskutieren Sie mit uns die Zukunft der Logistik - Die Träger des Deutschen Logistik-Preises laden ein

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